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Museumsverein

Neufassung der Statuten für den „Museumsverein Bischofshofen“

September 25th, 2020

§§ZVR- Zahl   014162468

§ 1:  Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen „Museumsverein Bischofshofen“

(2) Er hat seinen Sitz in 5500 Bischofshofen

(3) Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich vornehmlich auf Bischofshofen ausgenommen Agenden, die eine Tätigkeit im In- bzw. Ausland notwendig erscheinen lassen (z.B. Anschaffungen von Ausstellungsobjekten).

§ 2:  Zweck

(1) Der Verein ist überparteilich und gemeinnützig. Die Tätigkeit erfolgt
im kulturellen Allgemeininteresse und ohne Gewinnabsicht.

(2) Der Verein betreibt ein öffentlich zugängliches Museum mit entsprechenden Ausstellungs- und Lagerräumen für Dauer- und Wechselausstellungen, die für die hiesige Bevölkerung und deren
Gäste von Interesse scheinen. Den Schwerpunkt der Dauerausstellung
bilden die „Archäologie Inner-Gebirg“ und die „Sakrale Kunst im
Raum Bischofshofen“.

(3) Als weiteres Ziel strebt der Verein die Mitsprache bei Gestaltung öffentlicher Areale und Gebäude sowie bei der Ortsgestaltung an, um ein kulturell lebenswertes Bischofshofen mitzugestalten.

§ 3:  Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mitteln erreicht werden.

(2) Die erforderlichen Mittel werden aufgebracht

  • Durch Mitgliedsbeiträge ( jährlich )
  • Durch Beiträge von fördernden Mitgliedern
  • Durch Subventionen der öffentlichen Hand ( Bund, Land, Gemeinde)
  • Durch freiwillige Spenden
  • Durch Einnahmen von Veranstaltungen
  • Durch die Aufnahme von Krediten. Die Aufnahme von Krediten bedarf der einstimmigen Beschlussfassung durch den Vorstand

§ 4:  Arten der Mitgliedschaft

Es gibt

  • Ordentliche Mitglieder
  • Außerordentliche Mitglieder
  • Fördernde Mitglieder
  • Ehrenmitglieder

(ad 1) Ordentliche Mitglieder sind physische und juristische Personen, die an der Verwirklichung des Vereinszweckes interessiert sind und gegebenenfalls aktiv mitarbeiten. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht.

(ad 2) Außerordentliche Mitglieder sind  physische und juristische Personen. Sie sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen. Sie haben Stimmrecht in der Hauptversammlung.

(ad 3) Fördernde Mitglieder sind physische und juristische Personen, die bereit sind den Verein ideell und materiell zu unterstützen, ohne die Einrichtungen des Vereines in Anspruch zu nehmen, sie haben Sitz und Stimmrecht in der Hauptversammlung.

(ad 4)  Ehrenmitglieder sind physische Personen, die auf Grund besonderer Verdienste zu diesen ernannt wurden. Sie haben Sitz und Stimmrecht in der Hauptverhandlung.

§ 5:  Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand mehrheitlich. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(2) Über die Aufnahme von außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand einstimmig.

(3) Über die Aufnahme von fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand mehrheitlich.

(4) Ehrenmitglieder werden von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstands ernannt.

§ 6:  Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechts-persönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

(2) Der Austritt kann nur zum Ende des Vereinsjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden.

Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zwei-maliger schriftlicher Erinnerung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als neun Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleiben hiervon unberührt.

(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehren-haften Verhaltens verfügt werden.

§ 7:  Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Der Besuch des vereinseigenen Museum ist für Mitglieder kostenlos. Allfälliger kostenpflichtiger Veranstaltungsbesuch ist für Mitglieder zu ermäßigter Preise möglich.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitglieds-beiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Der Vorstand ist berechtigt, den Mitgliedsbeitrag in begründeten Einzelfällen herabzusetzen oder vorübergehen ganz zu erlassen.

§ 8:  Vereinsorgane

Organe des Vereins sind

(1) Die Hauptversammlung (§§ 9 und 10),

(2) Der Vorstand (§§ 11 und 12),

(3) Die Rechnungsprüfer (§ 13) und

(4) Das Schiedsgericht (§ 14).

§ 9:  Die Hauptversammlung

(1) Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereines und jährlich einmal einzuberufen,

(2) Der Vorstand, die ordentliche Hauptversammlung, der Rechnungs-prüfer, ein möglicherweise gerichtlich bestellter Kurator oder mindestens ein Drittel der ordentliche Mitglieder können jederzeit die Durchführung einer außerordentlichen Hauptversammlung verlangen, die vom Vorstand innerhalb von vier Wochen auszuschreiben ist.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Hauptversammlungen sind alle Mitglieder zwischen zwei und sechs Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder.

(4) Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn alle ordentlichen Mitglieder schriftlich eingeladen wurden. Der Nachweis der erfolgten Einladung muss nicht erbracht werden.

(5) Die Hauptversammlung beschließ (auch bei den Wahlen) mit einfacher Mehrheit. Lediglich Statutenänderungen und Vereinsauflösung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(6) Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/ihr(e) StellvertreterIn. Wenn auch diese(r) verhindert ist, so führt das an Lebensjahren älteste anwesende Vorstandmitglied den Vorsitz.

§ 10:  Aufgaben der Hauptversammlung

Der Hauptversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

(1) Die Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses und die Entlastung des gesamten Vorstandes.

(2) Die Wahl des Obmannes/der Obfrau, der Vorstandsmitglieder, der Rechnungsprüfer und der Mitglieder des Schiedsgerichtes aus den ordentlichen Mitgliedern des Museumsvereines.

(3) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder.

(4) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Vereinsauflösung.

(5) Beratung und Beschlussfassung über sonstige, auf der Tagesordnung stehende Themen.

(6) Tagesordnungspunkte müssen bis drei Wochen vor der Haupt-versammlung schriftlich eingebracht werden.

(7) Die Übertragung von Stimmrechten auf andere Mitglieder ist weder mündlich noch schriftlich möglich

§ 11:  Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens sechs Amtsträgern. Obmann (Obfrau), Obmann-StellvertreterIn, KassierIn, SekretärIn, und Protokoll-führerIn werden von der Hauptversammlung im 3-Jahres-Rhythmus gewählt. Der Museums-Kustos wird vom neu gewählten Vorstand ernannt und ist automatisch Vollmitglied des Vorstandes.

(2) Der Vorstand ist ermächtigt, vorübergehend oder für die gesamte Wahlperiode ordentliche Mitglieder in den Vorstand zu kooptieren. Diese kooptierten Vorstandsmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die gewählten Vorstandsmitglieder. Die Berufung in den Vorstand endet für die kooptierten Mitglieder spätestens mit der nächsten Vorstandswahl.

(3) Dem Vorstand obliegt die Durchführung aller Aufgaben, die dem Vereinszweck mittelbar oder unmittelbar dienen, sofern diese Aufgaben nicht anderen Organen vorbehalten sind. Es obliegt ihm die Aufnahme von Mitgliedern. Der Vorstand kann Agenden an Unterausschüsse oder einzelne Vorstandsmitglieder delegieren. Der Vorstand erstellt die Tagesordnung für die Hauptversammlung.

(4) Einberufung: Der Vorstand wird mindestens acht Tage vor seiner Sitzung vom Obmann (Obfrau) oder seinem/ihrer StellvertreterIn unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Auf Verlagen von mindestens die Vorstandsmitgliedern oder bei Bedarf ist der Vorstand einzuberufen.

Die Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist bei Anwesenheit von mindestens 50% der Vorstandsmitglieder gegeben.

(5) Eine besondere Geschäftsordnung bei der Vorstandssitzung ist nicht gegeben.

(6) Für Beschlüsse des Vorstandes ist eine 50%-ige Zustimmung der anwesenden Vorstandsmitglieder notwendig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(7) Die Funktion eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Ende der Funktionsperiode, Rücktritt, Amtsenthebung oder Tod.

(8) Die Hauptversammlung hat das Recht, einzelne Vorstandsmitglieder oder den gesamten Vorstand abzuwählen.

(9) Der Rücktritt eines Vorstandsmitgliedes oder des gesamten Vorstand hat schriftlich zu erfolgen und erlangt mit der Nachfolgerbestellung durch Kooptierung oder Neuwahl Gültigkeit. Die Kooptierung muss von der nächstfolgenden Hauptversammlung bestätigt werden.

(10) Alle Funktionen werden ehrenamtlich ausgeführt, Eventuelle Auslagen durch die Erfüllung der Vorstandsarbeiten werden nach Vorlage der Belege vom Verein refundiert.

§ 12:  Besondere Aufgaben der gewählten Vorstandsmitglieder

(1) Der Obmann/ die Obfrau ist der/die höchste Vereinfunktionär/In. Er/sie vertritt  den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.

Er/sie führt den Vorsitz in der Hauptversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr in Verzug ist er/sie berechtigt, auch in jenen Bereichen Anordnun-gen und Entscheidungen zu treffen, die in den Wirkungsbereich der Hauptversammlung oder anderer Gremien fallen. Er muss diese Entscheidungen aber im Nachhinein verantworten und bestätigen lassen.

(2) Der/die Obmann-StellvertreterIn vertritt den Obmann/die Obfrau in Falle einer Verhinderung in allen Belangen. Um diese Aufgabe umfassend erfüllen zu können, ist der Obmann/die Obfrau gehalten, mit seinem/r StellvertreterIn in Vereinsbelangen engen Kontakt zu pflegen.

(3) Der/die SekretärIn unterstützt den Obmann/die Obfrau in der Führung des Vereines. Vor allem obliegt ihm/ihr die Führung der Korrespondenz, wobei der Inhalt der Briefe usw. durch die Gegenzeichnung des Obmannes/ der Obfrau diesem/dieser in vollem Inhalt zur Kenntnis gebracht wird.

(4) Dem/der KassierIn obliegt die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines. Größere Geldbeträge dürfen nur nach Gegenzeichnung durch den Obmannes/der Obfrau oder seines/seiner StellvertreterIn ausgegeben werden. Diese Obergrenze wird vom Vorstand festgesetzt. Ferner obliegt ihm/ihr die Berichterstattung des  Rechnungsberichtes vor der Hauptversammlung.

(5) Der/die ProtokollführerIn verfasst die Protokolle der Vorstandsitzung und der Hauptversammlung. Die Protokolle der Jahreshauptversammlung werden zur Einsichtnahme vor der folgenden Hauptversammlung im Kassenraum des Museums aufgelegt.

§ 13:  Rechnungsprüfer

(1) Von der Hauptversammlung werden zwei Rechnungsprüfer für die Dauer von drei Jahren gewählt.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Hauptversammlung das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

(3) Die Rechnungsprüfer dürfen kein anderes Amt im Verein haben.

(4) Rechtgeschäfte zwischen Prüfern und Verein bedürfen der Genehmigung der Hauptversammlung.

§ 14:  Schiedsgericht

(1) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen, die von der Hauptversammlung für drei Jahre gewählt werden.

(2) Das Schiedsgericht entscheidet alle aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitfälle.

(3) Jeder Streitteil bestellt einen Schiedsrichter aus dem Gremium. Diese beiden Schiedsrichter bestellen aus den verbleibenden Richtern einen Oberschiedsrichter.

(4) Das Schiedsgericht entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden.

(5) Vorstandsmitglieder können nicht Mitglieder des Schiedsgerichtes sein, genießen aber Beobachtungsstatus.

§ 15:  Auflösung des Vereins

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Über eine allfällige Vermögensliquidierung entscheidet dieselbe außerordentliche Hauptversammlung. Sie hat einen Liquidator zu berufen, der die Liquidierung entsprechend den Beschlüssen der außerordentlichen Hauptversammlung durchführt. Soweit es möglich ist, soll ein eventuell vorhandenes Restvermögen einem gemeinnützigen Verein mit ähnlichen Zielen zufließen.