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Museumsverein

Neufassung der Statuten “ Museumsverein Bischofshofen“

April 20th, 2016

ZVR- Zahl   041462468

 

1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen „Museumsverein Bischofshofen“

(2) Er hat seinen Sitz in 5500 Bischofshofen

(3) Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich vornehmlich auf Bischofshofen

Ausgenommen Agenden, die eine Tätigkeit im In- bzw. Ausland notwendig

erscheinen lassen (z.B. Anschaffungen von Ausstellungsobjekten).

  • 2: Zweck
  • Der Verein ist überparteilich und gemeinnützig. Die Tätigkeit erfolgt
    im kulturellen Allgemeininteresse und ohne Gewinnabsicht.
  • Der Verein betreibt ein öffentlich zugängliches Museum mit entsprechenden
    Ausstellungs- und Lagerräumen für Dauer- und

Wechselausstellungen, die für die hiesige Bevölkerung und deren
Gäste von Interesse scheinen. Den Schwerpunkt der Dauerausstellung
bilden. Die „Archäologie Inner-Gebirg“ und die „Sakrale Kunst im
Raum Bischofshofen“.

  • Als weiteres Ziel strebt der Verein die Mitsprache bei Gestaltung

öffentlicher Areale und Gebäude sowie bei der Ortsgestaltung an, um ein

kulturell lebenswertes Bischofshofen mitzugestalten.

  • 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten

ideellen und materiellen Mitteln erreicht werden.

Die erforderlichen Mittel werden aufgebracht

  • Durch Mitgliedsbeiträge ( jährlich )
  • Durch Beiträge von fördernden Mitgliedern
  • Durch Subventionen der öffentlichen Hand ( Bund, Land, Gemeinde)
  • Durch freiwillige Spenden
  • Durch Einnahmen von Veranstaltungen
  • Durch die Aufnahme von Krediten. Die Aufnahme von Krediten bedarf der

einstimmigen Beschlussfassung durch den Vorstand

 

  • 4: Arten der Mitgliedschaft

Es gibt

  • Ordentliche Mitglieder
  • Außerordentliche Mitglieder
  • Fördernde Mitglieder
  • Ehrenmitglieder

 

Ad 1) Ordentliche Mitglieder sind physische und juristische Personen, die an der

Verwirklichung des Vereinszweckes interessiert sind und gegebenenfalls aktiv

Mitarbeiten. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht.

Ad 2) Außerordentliche Mitglieder sind  physische und juristische Personen.

Sie sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen.

Sie haben Stimmrecht in der Hauptversammlung.

Ad 3) Fördernde Mitglieder sind physische und juristische Personen, die bereit sind

den Verein ideell und materiell zu unterstützen, ohne die Einrichtungen des

Vereines in Anspruch zu nehmen,

Sie haben Sitz und Stimmrecht in der Hauptversammlung.

Ad 4)  Ehrenmitglieder sind physische Personen, die auf Grund besonderer

Verdienste zu diesen ernannt wurden.

Sie haben Sitz und Stimmrecht in der Hauptverhandlung.

  • 5: Erwerb der Mitgliedschaft
  • Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand

mehrheitlich. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

2 ) Über die Aufnahme von außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand

einstimmig.

3)  Über die Aufnahme von fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand

mehrheitlich.

4)  Ehrenmitglieder werden von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstands ernannt.

 

  • 6: Beendigung der Mitgliedschaft

 

(a) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und

rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechts-

Persönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

 

(b) Der Austritt kann nur zum Ende des Vereinsjahres erfolgen. Er muss

dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden.

Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin

wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeb-

lich.

 

(c) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz

zweimaliger schriftlicher Erinnerung unter Setzung einer angemessenen

Nachfrist länger als neun Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge

im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen

Mitgliedsbeiträge bleiben hiervon unberührt.

 

(d) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand

auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen

unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

 

  • 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teil-

zunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Der Besuch

des vereinseigenen Museum ist für Mitglieder kostenlos. Allfälliger

kostenpflichtiger Veranstaltungsbesuch ist für Mitglieder zu ermäßigter

Preise möglich.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach

Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der

Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten

und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen

und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mit-

gliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe

verpflichtet. Der Vorstand ist berechtigt, den Mitgliedsbeitrag in begründeten

Einzelfällen herabzusetzen oder vorübergehen ganz zu erlassen.

 

  • 8: Vereinsorgane

 

Organe des Vereins sind

Die Hauptversammlung (§§ 9 und 10),

Der Vorstand (§§ 11 bis 13),

Die Rechnungsprüfer (§ 14) und

Das Schiedsgericht (§ 15).

 

  • 9: Die Hauptversammlung

 

(1) Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereines und

jährlich einmal einzuberufen,

(2) Der Vorstand, die ordentliche Hauptversammlung, der Rechnungsprüfer, ein

möglicherweise gerichtlich bestellter Kurator oder mindestens ein Drittel der

ordentliche Mitglieder können jederzeit die Durchführung einer

außerordentlichen Hauptversammlung verlangen, die vom Vorstand innerhalb

von vier Wochen auszuschreiben ist.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen

Hauptversammlungen sind alle Mitglieder zwischen zwei und sechs Wochen

vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen. Stimmberechtigt

sind nur ordentliche Mitglieder.

(4) Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn alle ordentlichen Mitglieder

schriftlich eingeladen wurden. Der Nachweis der erfolgten Einladung muss

nicht erbracht werden.

(5) Die Hauptversammlung beschließ ( auch bei den Wahlen)mit einfacher

Mehrheit. Lediglich Statutenänderungen und Vereinsauflösung bedürfen einer

Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(6) Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Obmann/Obfrau, in

dessen/deren Verhinderung sein/ihr(e) StellvertreterIn. Wenn auch diese(r)

verhindert ist, so führt das an Lebensjahren älteste anwesende

Vorstandmitglied den Vorsitz.

 

  • 10 AUFGABEN DER HAUPTVERSAMMLUNG

 

Der Hauptversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

1) Di Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des

Rechnungsabschlusses und die Entlastung des gesamten Vorstandes.

2) Die Wahl des Obmannes/der Obfrau, der Vorstandsmitglieder, der

Rechnungsprüfer und der Mitglieder des Schiedsgerichtes aus den ordentlichen

Mitgliedern des Museumsvereines.

(3) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für

Ordentliche und außerordentliche Mitglieder.

(4) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Vereinsauflösung.

(5) Beratung und Beschlussfassung über sonstige, auf der Tagesordnung stehende

Themen.

(6) Tagesordnungspunkte müssen bis drei Wochen vor der Hauptversammlung

schriftlich eingebracht werden.

(7) Die Übertragung von Stimmrechten auf andere Mitglieder ist weder mündlich

Noch schriftlich möglich

 

  • 11: Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens sechs Amtsträgern. Obmann (Obfrau),

Obmann-StellvertreterIn, KassierIn, SekretärIn, und

ProtokollführerIn werden von der Hauptversammlung im 3-Jahres-Rhythmus

gewählt. Der Museums-Kustos wird vom neu gewählten Vorstand ernannt und

ist automatisch Vollmitglied des Vorstandes.

(2) Der Vorstand ist ermächtigt, vorübergehend oder für die gesamte Wahlperiode

ordentliche Mitglieder in den Vorstand zu kooptieren. Diese kooptierten

Vorstandsmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die

gewählten Vorstandsmitglieder. Die Berufung in den Vorstand endet für die

kooptierten Mitglieder spätestens mit der nächsten Vorstandswahl.

(3) Dem Vorstand obliegt die Durchführung aller Aufgaben, die dem

Vereinszweck mittelbar oder unmittelbar dienen, sofern diese Aufgaben nicht

anderen Organen vorbehalten sind. Es obliegt ihm die Aufnahme von

Mitgliedern. Der Vorstand kann Agenden an Unterausschüsse oder einzelne

Vorstandsmitglieder delegieren. Der Vorstand erstellt die Tagesordnung für die

Hauptversammlung.

(4) Einberufung: Der Vorstand wird mindestens acht Tage vor seiner Sitzung vom

Obmann (Obfrau) oder seinem/ihrer StellvertreterIn unter Bekanntgabe der

Tagesordnung einberufen. Auf Verlagen von mindestens die

Vorstandsmitgliedern oder bei Bedarf ist der Vorstand einzuberufen. Die

Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist bei Anwesenheit von mindestens 50% der

Vorstandsmitglieder gegeben.

(5) Eine besondere Geschäftsordnung bei der Vorstandssitzung ist nicht gegeben.

(6) Für Beschlüsse des Vorstandes ist eine 50%-ige Zustimmung der anwesenden

Vorstandsmitglieder notwendig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die

Stimme des Vorsitzenden.

(7) Die Funktion eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Ende der

Funktionsperiode, Rücktritt, Amtsenthebung oder Tod.

(8) Die Hauptversammlung hat das Recht, einzelne Vorstandsmitglieder oder den

gesamten Vorstand abzuwählen.

(9) Der Rücktritt eines Vorstandsmitgliedes oder des gesamten Vorstand hat

Schriftlich zu erfolgen und erlangt mit der Nachfolgerbestellung durch

Kooptierung oder Neuwahl Gültigkeit. Die Kooptierung muss von der

nächstfolgenden Hauptversammlung bestätigt werden.

(10) Alle Funktionen werden ehrenamtlich ausgeführt, Eventuelle Auslagen durch

die Erfüllung der Vorstandsarbeiten werden nach Vorlage der Belege vom

Verein refundiert.

 

  • 12 BESONDERE AUFGABEN DER GEWÄHLTEN

VORSTANDSMITGLIEDER

 

(1) Der Obmann/ die Obfrau ist der/die höchste Vereinfunktionär/In. Er/sie

vertritt  den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.

Er/sie führt den Vorsitz in der Hauptversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr

in Verzug ist er/sie berechtigt, auch in jenen Bereichen Anordnungen und Entscheidungen

zu treffen, die in den Wirkungsbereich der Hauptversammlung oder anderer

Gremien fallen. Er muss diese Entscheidungen aber im Nachhinein

verantworten und bestätigen lassen.

(2) Der/die Obmann-StellvertreterIn vertritt den Obmann/die Obfrau in Falle einer

Verhinderung in allen Belangen. Um diese Aufgabe umfassend erfüllen zu

können, ist der Obmann/die Obfrau gehalten, mit seinem/r StellvertreterIn in

Vereinsbelangen engen Kontakt zu pflegen.

(3) Der/die SekretärIn unterstützt den Obmann/die Obfrau in der Führung des

Vereines. Vor allem obliegt ihm/ihr die Führung der Korrespondenz, wobei der

Inhalt der Briefe usw. durch die Gegenzeichnung des Obmannes/der Obfrau

diesem/dieser in vollem Inhalt zur Kenntnis gebracht wird.

(4) Dem/der KassierIn obliegt die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines.

Größere Geldbeträge dürfen nur nach Gegenzeichnung durch den Obmannes/

der Obfrau oder seines/seiner StellvertreterIn ausgegeben werden. Diese

Obergrenze wird vom Vorstand festgesetzt. Ferner obliegt ihm/ihr die Berichterstattung

des  Rechnungsberichtes vor der Hauptversammlung.

(5) Der/die ProtokollführerIn verfasst die Protokolle der Vorstandsitzung und der

Hauptversammlung. Die Protokolle der Jahreshauptversammlung werden zur

Einsichtnahme vor der folgenden Hauptversammlung im Kassenraum des Museums

aufgelegt.

 

  • 13 RECHNUNGSPRÜFER

 

(1) Von der Hauptversammlung werden zwei Rechnungsprüfer für die Dauer

von drei Jahren gewählt.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die

Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Hauptversammlung

das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

(3) Die Rechnungsprüfer dürfen kein anderes Amt im Verein haben.

(4) Rechtgeschäfte zwischen Prüfern und Verein bedürfen der Genehmigung

der Hauptversammlung.

 

  • 14 SCHIEDSGERICHT

 

(1) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern

zusammen, die von der Hauptversammlung für drei Jahre gewählt werden.

(2) Das Schiedsgericht entscheidet alle aus dem Vereinsverhältnis entstehenden

Streitfälle.

(3) Jeder Streitteil bestellt einen Schiedsrichter aus dem Gremium. Diese beiden

Schiedsrichter bestellen aus den verbleibenden Richtern einen

Oberschiedsrichter.

(4) Das Schiedsgericht entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen mit

einfacher Stimmenmehrheit. Die Entscheidung ist endgültig und kann nicht

angefochten werden.

(5) Vorstandsmitglieder können nicht Mitglieder des Schiedsgerichtes sein,

genießen aber Beobachtungsstatus.

 

  • 15 AUFLÖSUNG DES VEREINS

 

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zwecke

einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung und nur mit

Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Über eine allfällige Vermögensliquidierung entscheidet dieselbe

außerordentliche Hauptversammlung. Sie hat einen Liquidator zu berufen, der

die Liquidierung entsprechend den Beschlüssen der außerordentlichen

Hauptversammlung durchführt. Soweit es möglich ist, soll ein eventuell

vorhandenes Restvermögen einem gemeinnützigen Verein mit ähnlichen

Zielen zufließen.